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Totmannschalter: Alleinarbeiterschutz per App | LiteLog

Totmannschalter: Alleinarbeiterschutz per Smartphone-App

Ein Totmannschalter löst automatisch Alarm aus, wenn eine Person nicht mehr reagiert. Das Prinzip stammt aus der Industrie — Lokomotiven, Gabelstapler, schwere Maschinen. Heute schützt ein digitaler Totmannschalter auch Alleinarbeiter im Sicherheitsdienst, im Facility-Management, in der Reinigung und bei Hausmeisterdiensten. Mit LiteLog läuft dieser Schutz direkt als App auf dem Smartphone. Ohne Zusatzgerät, ohne Spezial-Hardware, ohne Einzelsystem.

Ob Sie den Fachbegriff „Totmannschalter für Personen", „Personen-Totmannschalter", „Personen-Notsignal-Gerät" oder den englischen Ausdruck „Dead Man Switch" nutzen — gemeint ist dieselbe Schutzfunktion: regelmäßige Lebendbestätigung und automatische Eskalation bei ausbleibender Rückmeldung.

Was ist ein Totmannschalter?

Ein Totmannschalter ist ein Sicherheitsmechanismus, der regelmäßige Rückmeldung von einer Person verlangt. Bleibt die erwartete Bestätigung innerhalb eines definierten Intervalls aus, geht das System von einem Notfall aus und löst automatisch Alarm aus.

In der Industrie sind Totmannschalter seit Jahrzehnten Standard. Die digitale Variante überträgt dieses Prinzip auf den Alleinarbeiterschutz: Mitarbeitende bestätigen in regelmäßigen Abständen per Smartphone, dass alles in Ordnung ist. Bleibt die Bestätigung aus, wird sofort eskaliert.

Der englische Fachbegriff lautet Dead Man Switch oder Dead Man's Switch. Im deutschsprachigen Raum ist der Begriff Totmannschalter etabliert und wird auch im Arbeitsschutz verwendet.

Wann wird ein Totmannschalter benötigt?

Alleinarbeit birgt erhöhte Risiken. Kein Kollege ist in der Nähe, der einen Notfall bemerken könnte. Typische Einsatzsituationen:

  • Sicherheitsdienst nachts — Wachpersonal auf Einzelstreifen in abgelegenen oder schlecht beleuchteten Bereichen.
  • Facility-Management — Techniker allein in Kellern, auf Dächern oder in Technikräumen.
  • Gefährliche Arbeitsumgebungen — Chemieanlagen, Baustellen oder Industriegelände.
  • Reinigungsdienste — Personal, das außerhalb der Geschäftszeiten allein in Gebäuden arbeitet.
  • Hausmeisterdienste — Einzelpersonen bei Außenarbeiten oder in weitläufigen Liegenschaften.

Die DGUV Vorschrift 1 (Paragraf 8) verpflichtet Arbeitgeber, die Gefährdung bei Alleinarbeit zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen. Ein digitaler Totmannschalter ist eine der wirksamsten Lösungen.

Wie funktioniert ein digitaler Totmannschalter?

Das Prinzip ist einfach:

  1. Regelmäßige Check-ins — Die App fordert den Mitarbeiter in konfigurierbaren Intervallen auf (z. B. alle 15, 30 oder 60 Minuten).
  2. Bestätigung — Der Mitarbeiter tippt auf eine Schaltfläche am Smartphone und bestätigt, dass er wohlauf ist.
  3. Automatischer Alarm — Bleibt die Bestätigung aus, löst das System nach einer Karenzzeit Alarm aus.
  4. Eskalationskette — Der Alarm erreicht nacheinander die Leitstelle, den Vorgesetzten oder den Notfallkontakt — Stufe für Stufe, bis jemand reagiert.
  5. GPS-Position — Mit dem Alarm wird die letzte bekannte Position übermittelt. Rettungskräfte wissen sofort, wo sie suchen müssen.

Alle Schritte werden revisionssicher dokumentiert. Jede Bestätigung, jeder Alarm und jede Eskalation sind lückenlos nachvollziehbar.

Totmannschalter App vs. Hardware-Geräte

Klassische Totmannschalter sind eigenständige Geräte, die am Körper getragen werden. Sie erkennen Neigung, Bewegungslosigkeit oder ausbleibende Tastenbetätigung. Zuverlässig, aber mit Nachteilen verbunden:

KriteriumDediziertes GerätSmartphone-App (LiteLog)
Kosten200–500 EUR pro GerätIm LiteLog-Abonnement enthalten
ZusatzhardwareErforderlichKeine — läuft auf jedem Smartphone
GPS-OrtungOft eingeschränktEingebaut, hohe Genauigkeit
EskalationslogikEinfach oder nicht vorhandenKonfigurierbare mehrstufige Alarmkette
IntegrationIsoliertes EinzelsystemKombiniert mit Zeiterfassung, Wächterkontrollsystem und Berichtswesen
InbetriebnahmeGerätebeschaffung und EinrichtungIn Minuten startklar

Eine Smartphone-App macht Zusatzgeräte überflüssig, senkt die Kosten und integriert den Alleinarbeiterschutz direkt in den täglichen Arbeitsablauf.

LiteLog Totmannschalter-Funktion

LiteLog enthält einen integrierten Totmannschalter als Teil der Sicherheitsdienst-Lösung. Die wichtigsten Funktionen:

  • Konfigurierbare Intervalle — Check-in-Häufigkeit pro Schicht, Rolle oder Objekt einstellbar.
  • Automatische Eskalation — Ausbleibende Check-ins lösen Alarme an Leitstelle, Vorgesetzte oder externe Kontakte aus.
  • GPS-Position bei Alarm — Die letzte bekannte Position wird sofort übermittelt.
  • Revisionssichere Dokumentation — Jeder Check-in und jeder Alarm wird mit vollständiger Nachweiskette dokumentiert.
  • Kombiniert mit Kontrollrunden — Nutzen Sie den Totmannschalter zusammen mit digitalen Wächterkontrollrunden in einer einzigen App.
  • Keine Zusatzhardware — Ein normales Smartphone genügt.

Ein System für Zeiterfassung, Kontrollrunden, Ereignismeldungen und Alleinarbeiterschutz. Kein zweites Gerät nötig.

Totmannschalter im Arbeitsschutz: Begriffe und Abgrenzung

Im Sprachgebrauch tauchen mehrere Begriffe auf, die dasselbe Konzept beschreiben:

  • Totmannschalter — der physische Knopf oder die App-Funktion zur Bestätigung
  • Totmannschaltung — das Gesamtsystem inklusive Karenzzeit und Alarm-Logik
  • Personen-Notsignal-Gerät (PNG) — der etablierte Fachbegriff im Arbeitsschutz, oft mit zusätzlicher Sensorik (Sturz-Erkennung, Lageveränderung, Ruhe-Alarm)
  • Dead Man Switch / Dead Man's Switch — die englische Bezeichnung, häufig in internationalen Vorschriften

In der Arbeitssicherheit gilt der Totmannschalter als Standardlösung zur Erfüllung der Schutzpflicht bei Alleinarbeit. Die DGUV Vorschrift 1 verlangt eine angemessene Risiko-Minderung — Totmannschaltung, Personen-Notsignal-Geräte oder gleichwertige Lösungen erfüllen diese Anforderung dokumentiert und nachvollziehbar.

Hinweis: Außerhalb des Arbeitsschutzes wird der Begriff Totmannschalter auch für Funktionen an Lokomotiven, Gabelstaplern, Rasenmähern und Winkelschleifern verwendet. Diese maschinenseitigen Totmannschalter verfolgen das gleiche Prinzip — Reaktion erforderlich, sonst Notabschaltung — sind aber technisch separate Systeme und nicht Gegenstand dieses Beitrags.

Fazit

Ein Totmannschalter als App ersetzt teure Spezialgeräte durch eine Smartphone-Lösung, die schneller einsatzbereit ist, einfacher zu verwalten und vollständig in bestehende Abläufe integriert. LiteLog bietet automatische Intervallprüfungen, konfigurierbare Eskalationsketten und GPS-Ortung — alles, was für den zuverlässigen Schutz von Alleinarbeitern und die revisionssichere Dokumentation nach Arbeitsschutzvorschriften nötig ist.

Hintergrund: Wer regelmäßig Alleinarbeit auf Nacht- oder Wochenendschichten übernimmt, erhält in der Regel auch Tarifzuschläge. Welche Stundensätze und Schichtzuschläge im Sicherheitsdienst üblich sind, zeigt unser Überblick zum Gehalt im Sicherheitsdienst 2026.

Vorlagen für Sicherheitsdienste

Häufige Fragen zum Totmannschalter

Ein Totmannschalter ist ein Sicherheitsmechanismus, der regelmäßige Rückmeldung von einer Person verlangt. Bleibt die Bestätigung innerhalb eines definierten Intervalls aus, geht das System von einem Notfall aus und löst automatisch Alarm aus. Ursprünglich in Maschinen verbaut, schützt er heute als App-Funktion Alleinarbeiter im Sicherheitsdienst, Facility-Management, in der Reinigung und in der Industrie.

Beide Begriffe meinen dieselbe Sicherheitsfunktion. „Totmannschalter“ bezeichnet eher das physische oder digitale Bedienelement (Knopf, App-Funktion), „Totmannschaltung“ beschreibt das Gesamt-Konzept inklusive Sensorik, Karenzzeit und Alarmkette. Im Arbeitsschutz werden beide Begriffe synonym verwendet.

Einen gesetzlichen Totmannschalter-Zwang gibt es nicht. Die DGUV Vorschrift 1 verpflichtet Arbeitgeber jedoch, bei Alleinarbeit eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Ein Totmannschalter ist in vielen Branchen die wirksamste Lösung — vor allem in der Sicherheitsbranche, im Facility-Management und in gefährlichen Arbeitsumgebungen.

Im Arbeitsschutz übernimmt der Totmannschalter die Funktion einer automatischen Notruf-Quelle. Bei plötzlicher Bewusstlosigkeit, Sturz oder anderen Notfällen kann der Mitarbeiter den Alarm nicht mehr aktiv auslösen — der Totmannschalter erkennt das ausbleibende Lebenszeichen und startet die Eskalationskette automatisch. Damit erfüllt er eine zentrale Anforderung der Gefährdungsbeurteilung bei Alleinarbeit.

LiteLog fordert Mitarbeitende in einstellbaren Intervallen zur Bestätigung auf. Bleibt die Bestätigung aus, wird automatisch die hinterlegte Eskalationskette ausgelöst — inklusive GPS-Position. Jeder Check-in und jeder Alarm wird revisionssicher dokumentiert.

Nein. Der LiteLog-Totmannschalter läuft auf jedem handelsüblichen Smartphone. Kein Zusatzgerät, keine spezielle Hardware. Das spart Anschaffungskosten von 200–500 EUR pro klassischem Personen-Notsignal-Gerät.

Das System wartet eine konfigurierbare Karenzzeit ab. Danach wird automatisch Alarm ausgelöst. Die Eskalationskette benachrichtigt nacheinander die zuständigen Personen — Leitstelle, Vorgesetzte, externe Notfallkontakte — bis jemand reagiert. Mit dem Alarm wird die letzte bekannte GPS-Position übermittelt.

Sicherheitsdienst, Facility-Management, Reinigung, Hausmeisterdienste, Industrie und Bauwesen. Überall dort, wo Mitarbeitende allein in abgelegenen oder schlecht einsehbaren Bereichen arbeiten — Nachtschichten, Keller, Dachflächen, Außenanlagen, Technikräume.

Klassische Personen-Notsignal-Geräte liegen je nach Funktionsumfang zwischen 200 und 500 EUR pro Stück, dazu kommen Wartungspauschalen und ggf. eine Leitstellen-Anbindung. Eine Totmannschalter-App ist üblicherweise im monatlichen Abonnement der Sicherheits-Software enthalten — ohne separates Gerät.

Letzte Entscheidung: LiteLog ist die Plattform für Beweisbarkeit.

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