Häufige Fragen

Datenschutz und Sicherheit bei Reinigungssoftware hängen von drei Faktoren ab: (1) Hosting-Standort (idealerweise in der EU / Deutschland für DSGVO-Konformität), (2) Verschlüsselung der Daten im Transit und at rest, (3) rollenbasierte Zugriffskontrolle mit Audit-Trail. LiteLog hostet in Frankfurt, Deutschland, verschlüsselt alle Datenübertragungen (TLS) und Daten at rest, und bietet rollenbasierte Zugriffe — so sehen nur berechtigte Personen personenbezogene Daten der Reinigungskräfte und Kundeninformationen.

Datenbank und Back-ups bei Platform.sh in Frankfurt am Main, Fotos und Dateien in Amazon S3 in Frankfurt. Push, SMS und Karten nutzen teils US-Dienste auf Grundlage von Standardvertragsklauseln. Die Liste steht in Anlage 2 des Auftragsverarbeitungsvertrags.

Ausgehend Port 443 zu portal.litelog.de und api.litelog.de sowie zu Amazon S3 in Frankfurt. Für Push zusätzlich Google FCM auf den Ports 5228 bis 5230 und Apple APNs auf Port 5223, für Karten api.mapbox.com. Eingehende Freigaben sind nicht nötig.

Ja, über OpenID Connect mit PKCE für Portal und App. In jedem Paket enthalten sind die Anmeldung, erlaubte Domänen und das Abmelden gesperrter Konten. Ab Profi kommen „Nur Anmeldung mit Microsoft“, automatische Kontoanlage, eigene App-Registrierung und Rollen aus Ihren Entra-App-Rollen dazu: Mitarbeiter, Objektleiter, Sub-Admin oder Subunternehmer. Die Zuweisung über Gruppen braucht Entra ID P1. Ihre IT erteilt einmal die Zustimmung eines Administrators zur LiteLog-App und weist Nutzer oder Gruppen den App-Rollen zu. SAML und SCIM gibt es nicht.

Sperren Sie das Konto in Microsoft. LiteLog prüft mindestens einmal am Tag bei Microsoft nach und meldet gesperrte Konten spätestens nach 24 Stunden ab, in Portal und App. Ab Profi gleicht LiteLog alle 6 Stunden mit Ihrem Verzeichnis ab und deaktiviert gesperrte oder gelöschte Konten. Konten, die der Abgleich gesperrt hat, aktiviert er bei erneuter Freischaltung wieder.

Der Chip oder QR-Code trägt nur einen Link mit einem Zufallsschlüssel von 43 Zeichen, keine Personendaten. Die Seite verlangt die Personalnummer, Fehlversuche sind je Adresse begrenzt, unbekannte Personalnummern werden protokolliert, gespeichert werden Konto, Zeitpunkt, Objekt und Punkt. Der Schlüssel lässt sich jederzeit neu erzeugen, dann sind alle alten Chips ungültig. Für Bildschirme gibt es einen wechselnden Code, der alle 3 Minuten wechselt und höchstens 6 Minuten gilt, und Sicherheits-Chips, die beim Abziehen kaputtgehen.

Ja, mit Authenticator-App, zehn Wiederherstellungscodes und vertrauenswürdigen Geräten für 30 Tage. Als Firmenvorgabe mit Stichtag erzwingbar. Anmeldung per NFC-Chip oder QR-Code und die Zeiterfassung an der Station verlangen keinen zweiten Faktor.

Mindestens 8 Zeichen, gespeichert als bcrypt-Hash. Nach zehn Fehlversuchen ist ein Konto 15 Minuten gesperrt.

Im Portal läuft der Zugriffs-Token nach 20 Minuten ab und wird bis zu einem Tag erneuert. In der App bleibt die Anmeldung bestehen; die automatische Abmeldung je Gerät stellen Sie zwischen 5 Minuten und 24 Stunden ein. Bei Anmeldung mit Microsoft prüft LiteLog mindestens einmal am Tag, ob das Konto dort noch aktiv ist.

Ja, als Store-App über jedes MDM. Eine App-spezifische Konfiguration gibt es nicht. Conditional Access mit Gerätebindung unterstützt die App nicht. Wir empfehlen, die Geräteverschlüsselung per MDM zu erzwingen.

Zugangstoken und Nutzerdaten ja, mit Schlüssel im Keychain oder Keystore. Die Offline-Datenbank für Kontrollgänge verlässt sich auf die Geräteverschlüsselung. Bei Verlust sperren Sie das Konto im Portal, danach ist der Token ungültig.

Täglich um 03:00 Uhr wird die Datenbank gesichert und AES-256-verschlüsselt in den Objektspeicher in Frankfurt übertragen. Aufbewahrung 30 Tage. Richtwerte: Datenverlust höchstens 24 Stunden, Wiederanlauf innerhalb von 4 Stunden.

99,9 % im Jahresmittel, gerechnet je Kalendermonat, mit Gutschriften bei Unterschreitung. Die Hosting-Plattform sagt auf Infrastruktur-Ebene 99,99 % zu.

Ja. Jeder Eintrag hält fest, wer (Name, Anmeldename, Rolle), wann (Serverzeit), was, je Feld den alten und neuen Wert und die Begründung. Bei Arbeitszeiten und Kontrollgängen ist die Begründung immer Pflicht, für Konten, Einstellungen, Vorlagen, Rollen und Aufgaben lässt sie sich je Firma einschalten. Die Audit-Tabellen sind in der Datenbank gegen Ändern gesperrt, Anmeldungen stehen im Zugangsprotokoll. Die Verläufe lassen sich als CSV exportieren. Berichte sind nach dem Absenden unveränderlich, eine Vier-Augen-Freigabe lässt sich zuschalten.

Die Hosting-Plattform ist nach SOC 2 Type II und PCI DSS zertifiziert. LiteLog selbst hat keine eigene Zertifizierung und keinen veröffentlichten Penetrationstest-Bericht. Fragebögen Ihrer IT beantworten wir schriftlich.

Nur wenn Sie sie einschalten, standardmäßig ist sie aus. Dann läuft sie über Azure OpenAI in der EU ohne Training mit Ihren Daten, Sprachtranskription über Deepgram in der EU.

Export oder Löschung nach Ihrer Wahl, spätestens 30 Tage nach Ende. Back-ups laufen innerhalb von 30 Tagen aus. Laufend exportieren Sie über CSV, PDF/A und die REST-Schnittstelle.

Drei. Auf der Hauptplattform teilen Sie sich die Infrastruktur mit anderen Mandanten. Updates kommen 2 bis 3 Mal im Monat, jeweils mit Änderungsnotizen, bei geringstem Betriebsaufwand. Auf einem eigenen Server bei LiteLog kommen Updates gebündelt in abgestimmten Fenstern und werden vorher auf einer Abnahmeumgebung geprüft; Sie bestimmen den Zeitpunkt und erhalten den Funktionsstand der Plattform nach Ihrer Freigabe. Auf Ihren eigenen Servern übergeben wir eine eingefrorene Version. Updates gibt es dann nur bei Bedarf, etwa Sicherheitskorrekturen; größere Versionssprünge laufen als Projekt, weil Installation und Prüfung bei Ihnen stattfinden. Eigener Server und Betrieb auf Ihren Servern auf Anfrage.