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Stundenzettel-Vorlage 2026

Stundenzettel-Vorlage 2026 — kostenlos PDF & Excel

Kostenlose Stundenzettel-Vorlage zum Download — als PDF zum Ausdrucken oder als bearbeitbare Excel-Datei. MiLoG-konform mit allen Pflichtangaben nach § 17 MiLoG. Oder direkt digital und revisionssicher mit LiteLog erfassen.

Stundenzettel-Vorlage 2026 als PDF und Excel zum Download von LiteLog

Was ist ein Stundenzettel — und wann ist er Pflicht?

Ein Stundenzettel ist die schriftliche Aufzeichnung der täglichen Arbeitszeit eines Arbeitnehmers. Er dokumentiert Beginn, Ende und Dauer der Arbeitsleistung — und erfüllt damit eine gesetzliche Aufzeichnungspflicht des Arbeitgebers gegenüber Zoll, Finanzamt und Mitarbeiter.

Nach § 17 Mindestlohngesetz (MiLoG) ist der Arbeitgeber verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit für alle geringfügig Beschäftigten (Minijobber) sowie für alle Arbeitnehmer in den in § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) genannten Branchen aufzuzeichnen.

Diese Branchen umfassen: Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderung, Spedition/Transport/Logistik, Schaustellergewerbe, Forstwirtschaft, Gebäudereinigungsgewerbe, Messebau und Fleischwirtschaft. Auch im Sicherheitsgewerbe und in der Pflegebranche gelten verschärfte Dokumentationspflichten.

Die Aufzeichnung muss spätestens am siebten Tag nach der Arbeitsleistung erfolgen und ist mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 30.000 Euro nach § 21 MiLoG. Wer keine Aufzeichnungen vorlegen kann, riskiert bei Zollkontrollen Nachzahlungen für vermutete Schwarzarbeit.

Vorlage jetzt herunterladen — kostenlos und sofort einsatzbereit

Wählen Sie das Format, das zu Ihrem Workflow passt. Die PDF-Vorlage ist druckfertig formatiert und enthält alle nach § 17 MiLoG erforderlichen Pflichtfelder. Die Excel-Vorlage ist bearbeitbar, lässt sich um eigene Formeln für Überstunden, Pausen und Wochensummen ergänzen und dient als Basis für eine digitale Zeiterfassung.

PDF

Stundenzettel-Vorlage als PDF

Druckfertig — eine Seite pro Mitarbeiter und Monat

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Excel

Stundenzettel-Vorlage als Excel

Bearbeitbar — mit Spalten für Pausen, Überstunden und Summen

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Pflichtangaben im Stundenzettel — was rein muss

§ 17 MiLoG schreibt für aufzeichnungspflichtige Branchen exakt vier Pflichtangaben vor. Wir empfehlen vier weitere Felder, die im Streitfall vor Gericht und bei Zollprüfungen für Beweissicherheit sorgen.

Pflicht nach § 17 MiLoG

Name des Arbeitnehmers

Eindeutige Zuordnung der Arbeitsleistung zur Person. Initialen oder Personalnummer reichen nicht — der vollständige Name muss erkennbar sein.

Pflicht nach § 17 MiLoG

Tag der Arbeitsleistung

Vollständiges Datum (Tag, Monat, Jahr). Eine wochenweise Zusammenfassung ist nicht zulässig — jeder Arbeitstag wird einzeln dokumentiert.

Pflicht nach § 17 MiLoG

Beginn und Ende der Arbeitszeit

Uhrzeit auf die Minute genau. Eine Rundung auf Viertelstunden ist nur zulässig, wenn sie nicht systematisch zu Lasten des Arbeitnehmers erfolgt.

Pflicht nach § 17 MiLoG

Dauer der täglichen Arbeitszeit

Summe aus Beginn bis Ende abzüglich Pausen — als Dezimalzahl oder im Format Stunden:Minuten. Pausen sind nach § 4 ArbZG separat auszuweisen.

Empfohlen

Pausen

Beginn, Ende und Dauer aller Pausen. Wichtig zur Einhaltung von § 4 ArbZG (mindestens 30 Minuten ab 6 Stunden Arbeitszeit, 45 Minuten ab 9 Stunden).

Empfohlen

Auftrag, Projekt oder Standort

Wo oder für welchen Kunden gearbeitet wurde. Wichtig für interne Kostenstellenrechnung und bei Sicherheits-, Reinigungs- und Hausmeisterdiensten als Leistungsnachweis gegenüber dem Auftraggeber.

Empfohlen

Datum der Aufzeichnung

Die Aufzeichnung muss laut § 17 MiLoG spätestens am siebten Tag nach der Arbeitsleistung erfolgen. Das Datum der Eintragung belegt diese Frist.

Empfohlen

Unterschrift Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Eine gegengezeichnete Aufzeichnung hat vor Gericht und bei der Zollprüfung den höchsten Beweiswert. Ohne Unterschrift gilt der Stundenzettel als reine Behauptung.

Stundenzettel als Excel, PDF oder App — was passt zu Ihrem Betrieb?

Drei Wege führen zur erfüllten Aufzeichnungspflicht. Sie unterscheiden sich deutlich im Aufwand, in der Beweiskraft und in der Skalierbarkeit. Eine Übersicht für die Entscheidung.

Klassisch

Excel-Vorlage

Schnell ausgefüllt und flexibel anpassbar — ideal für Kleinstbetriebe mit zwei bis drei Mitarbeitern. Nachteil: Jeder mit Schreibrechten kann Werte nachträglich verändern. Bei Zollprüfungen schwacher Beweiswert, weil keine revisionssichere Historie vorliegt. Pausen müssen manuell gerechnet werden, Übertragung in die Lohnbuchhaltung erfolgt per Copy-Paste.

Papier

PDF-Vorlage zum Ausdrucken

Manipulationssicher in dem Sinne, dass nachträgliche Änderungen sichtbar bleiben (Tipp-Ex, Streichungen). Die Unterschrift gibt vor Gericht hohen Beweiswert. Nachteil: Keine automatische Berechnung von Pausen, Überstunden oder Wochensummen. Originale müssen physisch aufbewahrt werden — bei Verlust droht ein Bußgeld. Datenerfassung doppelt: erst auf Papier, dann digital für die Lohnabrechnung.

Empfohlen

App / Software wie LiteLog

Mitarbeiter stempelt per QR-Code, NFC-Chip oder App ein und aus. Pausen, Überstunden und Wochensummen rechnet das System automatisch. Jede Änderung wird mit Zeitstempel und Bearbeiter protokolliert — revisionssicher. Export als PDF für die Lohnbuchhaltung mit einem Klick. Laufende Kosten pro Mitarbeiter, dafür kein manueller Aufwand und Beweiskraft auf Audit-Niveau.

Häufige Fehler beim papierbasierten Stundenzettel — und was sie kosten

Fehlende Pausenangaben. Wer Pausen nicht oder nur pauschal dokumentiert, verstößt gegen § 4 Arbeitszeitgesetz. Bei einer Acht-Stunden-Schicht ohne dokumentierte 30-Minuten-Pause unterstellt der Zoll eine durchgängige Arbeitsleistung — und berechnet Mindestlohn-Nachzahlungen für die Pause als Arbeitszeit.

Nachträgliche Änderungen ohne Audit-Trail. Bei Excel-Stundenzetteln ist nicht nachvollziehbar, ob die ursprünglich eingetragene Zeit später geändert wurde. Ein Zollprüfer wertet das als Manipulationsverdacht. Bei Papierzetteln müssen Korrekturen mit Strich, Datum und Kürzel erfolgen — sonst gilt die Aufzeichnung als nicht beweissicher.

Fehlende Unterschrift des Arbeitnehmers. Ein nur vom Arbeitgeber ausgefüllter Stundenzettel hat im Streitfall vor dem Arbeitsgericht praktisch keinen Beweiswert. Wenn der Mitarbeiter behauptet, er habe länger gearbeitet, muss der Arbeitgeber das Gegenteil beweisen — und kann das ohne gegengezeichnete Aufzeichnung nicht.

Verlust der Papierdokumente. Die Aufbewahrungsfrist beträgt zwei Jahre nach § 17 Absatz 2 MiLoG (für Lohnunterlagen nach § 16 Arbeitszeitgesetz ebenfalls). Bei Wasserschäden, Bränden oder schlichtem Verlegen droht ein Bußgeld von bis zu 30.000 Euro pro Arbeitnehmer nach § 21 MiLoG. In der Praxis verhängt der Zoll bei systematischen Verstößen Strafen im fünfstelligen Bereich.

Digital, automatisch und revisionssicher — Stundenzettel mit LiteLog

LiteLog erstellt den Stundenzettel automatisch aus den Stempelungen Ihrer Mitarbeiter vor Ort. Eingestempelt wird per QR-Code an der Tür, NFC-Chip am Eingang oder direkt aus der Smartphone-App. Beginn, Ende und Dauer werden minutengenau erfasst — ohne dass jemand manuell etwas eintragen muss.

Pausen erkennt das System automatisch oder über aktive Pausenstempelung. Überstunden, Nachtzuschläge und Wochenarbeitszeit werden nach Ihren betrieblichen Regeln berechnet. Zum Monatsende exportieren Sie alle Stundenzettel als PDF für die Lohnbuchhaltung — mit einem Klick, in der Optik der Vorlagen, die der Zoll erwartet.

Jede Stempelung und jede spätere Korrektur wird mit Zeitstempel und verantwortlichem Bearbeiter protokolliert. Diese Nachweiskette ist revisionssicher und hält jeder Zollprüfung stand. Bei Streitfällen vor dem Arbeitsgericht ist die Beweiskraft deutlich höher als bei Papier oder Excel.

Speziell entwickelt für die Branchen mit erhöhter Aufzeichnungspflicht nach § 2a SchwarzArbG: Sicherheitsdienste, Gebäudereinigung, Hausmeisterservice und Pflege. Mit Standortnachweis per GPS, Mehrobjekt-Verwaltung und Mobile-First-Bedienung — auch für Mitarbeiter ohne Computerzugang.

Häufige Fragen zur Stundenzettel-Vorlage

Ja, in vielen Fällen. § 17 Mindestlohngesetz (MiLoG) verpflichtet Arbeitgeber, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit für geringfügig Beschäftigte und für alle Arbeitnehmer in den in § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Branchen aufzuzeichnen. Dazu zählen Bau, Gastronomie, Spedition, Reinigung, Sicherheit, Pflege und Fleischwirtschaft. Außerhalb dieser Branchen gilt die allgemeine Aufzeichnungspflicht für Mehrarbeit nach § 16 Arbeitszeitgesetz.

Pflicht nach § 17 MiLoG sind: Name des Arbeitnehmers, Tag der Arbeitsleistung, Beginn der Arbeitszeit, Ende der Arbeitszeit und Dauer der täglichen Arbeitszeit. Empfohlen werden zusätzlich Pausenzeiten (zur Einhaltung von § 4 ArbZG), Auftrag oder Standort, Datum der Aufzeichnung sowie Unterschriften von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Diese Zusatzfelder erhöhen den Beweiswert bei Zollprüfungen und Streitfällen vor dem Arbeitsgericht erheblich.

Die Aufbewahrungsfrist beträgt nach § 17 Absatz 2 MiLoG mindestens zwei Jahre, beginnend mit dem maßgeblichen Zeitpunkt der Aufzeichnung. § 16 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz schreibt für Aufzeichnungen über Mehrarbeit ebenfalls zwei Jahre vor. Steuerlich relevante Lohnunterlagen unterliegen darüber hinaus den Aufbewahrungsfristen der Abgabenordnung von bis zu zehn Jahren.

Wer keine Aufzeichnungen vorlegen kann, verstößt gegen § 17 MiLoG. Nach § 21 MiLoG droht ein Bußgeld von bis zu 30.000 Euro je Verstoß und Arbeitnehmer. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) kann zusätzlich Sozialversicherungsbeiträge nachfordern, wenn aus fehlenden Unterlagen Schwarzarbeit oder Scheinselbständigkeit abgeleitet wird. Auch Auftragsausschlüsse von öffentlichen Vergaben sind möglich.

Grundsätzlich ja — § 17 MiLoG schreibt keine bestimmte Form vor, eine Excel-Datei genügt formal. Allerdings ist der Beweiswert eingeschränkt, weil Werte nachträglich verändert werden können, ohne dass die Änderung sichtbar bleibt. Bei Zollprüfungen oder vor dem Arbeitsgericht wird ein Excel-Stundenzettel ohne ergänzende Dokumentation häufig als manipulierbar eingestuft. Revisionssichere Software oder unterzeichnete Papier-Zettel haben deutlich höheren Beweiswert.

In der Praxis gelingt der Wechsel in drei Schritten. Erstens: Mitarbeiter mit App-Zugang ausstatten oder QR-Codes/NFC-Chips an den Einsatzorten installieren. Zweitens: Pilot mit einem Team über zwei bis vier Wochen, Stundenzettel parallel auf Papier und digital führen. Drittens: Nach Abgleich auf Digital umstellen, Papier nur noch als Notfall-Backup. Mit LiteLog dauert die Einführung typischerweise 30 bis 60 Minuten Setup plus eine kurze Mitarbeiterschulung — Bedienung ist mit einem Scan abgeschlossen.

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