Anwesenheitsliste-Vorlage 2026 — kostenlos PDF & Excel
Fertige Anwesenheitsliste für Mitarbeiter, Schulungen, Veranstaltungen und Vereine. PDF zum Drucken, Excel zur Bearbeitung — oder direkt digital mit QR-Code-Anwesenheitserfassung.


Was ist eine Anwesenheitsliste und wann braucht man sie
Eine Anwesenheitsliste ist ein einfaches Dokument, mit dem die Anwesenheit von Personen an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit festgehalten wird. Im Unterschied zum Stundenzettel geht es nicht um die Dauer der geleisteten Arbeit, sondern ausschließlich um die Tatsache der Anwesenheit — meist bestätigt durch eine eigenhändige Unterschrift.
Typische Anwendungsfälle: Schulungen und Pflichtveranstaltungen (z. B. Arbeitsschutzunterweisungen, Brandschutzschulungen, Erste-Hilfe-Kurse), Vereine und Versammlungen, Sicherheitsdienst-Schichten, Reinigungsteams im Objekt, Hausmeister-Einsätze und Pflegeheime, in denen die Anwesenheit der Pflegekraft pro Wohnbereich oder Bewohner-Zimmer dokumentiert werden muss.
Wichtig ist die Abgrenzung zum Stundenzettel: Der Stundenzettel dokumentiert die Arbeitszeit nach § 17 Mindestlohngesetz (MiLoG) inklusive Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeit. Eine Anwesenheitsliste ist dagegen nur ein Nachweis der Anwesenheit — nicht der Arbeitszeit. Beide Dokumente erfüllen unterschiedliche rechtliche Funktionen und ergänzen sich in vielen Betrieben.
Vorlage herunterladen — PDF und Excel
Die Vorlage gibt es in zwei Formaten: PDF zum Ausdrucken (DIN A4, sofort einsatzbereit) und Excel zur individuellen Bearbeitung. Die Vorlage enthält Spalten für Name, Datum, Anfangs- und Endzeit sowie ein Unterschriftsfeld. Sie ist branchenneutral aufgebaut und passt für Schulungen, Veranstaltungen, Vereine und betriebliche Anwesenheitsdokumentation gleichermaßen.
Wer eigene Felder ergänzen möchte (z. B. Schulungsthema, Objektnummer, Funktion, Schichtleiter), bearbeitet die Excel-Datei direkt. Für rein analoge Nutzung reicht das PDF — einfach drucken, ausfüllen lassen, ablegen.
Was muss eine Anwesenheitsliste enthalten
Die Mindestangaben einer korrekten Anwesenheitsliste sind: vollständige Liste der Teilnehmer beziehungsweise Mitarbeiter mit Name, das Datum der Veranstaltung oder Schicht und ein Unterschriftsfeld pro Person. Erst die Unterschrift macht die Liste zu einem belastbaren Nachweis — ein einfaches Häkchen reicht im Streitfall meist nicht aus.
Empfohlen sind zusätzlich: Beginn- und Endzeit der Anwesenheit, Funktion oder Rolle (Mitarbeiter, Schulungsleiter, Gast), Schulungsthema beziehungsweise Schichtbezeichnung und der Name des Veranstalters oder Vorgesetzten. Bei Schulungen mit behördlichem Bezug — etwa Arbeitsschutzunterweisungen, Hygieneschulungen in der Pflege oder Sachkundeschulungen im Sicherheitsgewerbe — gehören außerdem Veranstaltungsort, Schulungsleiter und das Schulungsthema mit Datum auf das Dokument.
Damit die Liste später als Nachweis taugt, sollte sie chronologisch geführt, fortlaufend nummeriert und revisionssicher abgelegt werden. Nachträgliche handschriftliche Korrekturen müssen erkennbar gekennzeichnet sein.
Anwesenheitsliste vs. Stundenzettel — was ist der Unterschied
Anwesenheitsliste und Stundenzettel werden im Alltag oft verwechselt, sind rechtlich aber zwei unterschiedliche Dokumente. Die Anwesenheitsliste hält fest, wer wann da war — also den reinen Anwesenheitsstatus zu einem Termin. Der Stundenzettel hält fest, wer wie lange gearbeitet hat — also Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit nach § 17 MiLoG, inklusive Pausenregelung.
In der Praxis ergänzen sich beide Dokumente: Bei einer ganztägigen Pflichtschulung dokumentiert die Anwesenheitsliste, dass der Mitarbeiter dabei war; der Stundenzettel weist diesen Tag als bezahlte Arbeitszeit aus. Im Sicherheits- oder Reinigungsbetrieb wird die Anwesenheit pro Objekt und Schicht erfasst, der Stundenzettel summiert dann die Schichten zur monatlichen Arbeitszeit.
Wer eine vollständige MiLoG-konforme Arbeitszeitdokumentation aufbauen will, sollte zusätzlich zur Anwesenheitsliste einen Stundenzettel führen. Eine fertige Vorlage findet sich auf unserer Stundenzettel-Seite — beide Dokumente lassen sich digital koppeln, sodass jede Anwesenheit automatisch in den Stundenzettel einfließt.
Anwesenheitsliste in der Praxis — Sicherheit, Reinigung, FM, Pflege
Sicherheitsdienst: Im Wach- und Schließdienst dokumentiert die Anwesenheitsliste den Schichtbeginn pro Objekt — wer hat um wie viel Uhr welches Objekt übernommen, wann war der Schichtwechsel? In der Praxis ersetzt eine QR-Code-basierte Liste das alte Wachbuch und liefert einen revisionssicheren Schichtnachweis für Auftraggeber und Versicherung.
Reinigung: Reinigungsteams melden sich mit der Anwesenheitsliste pro Objekt und Treppenhaus an. Das ist nicht nur ein Nachweis gegenüber dem Auftraggeber — es schützt das Team auch bei Schadensfragen, weil belegt ist, wer wann im Gebäude war. Eine Liste pro Objekt verhindert Streit darüber, ob die vereinbarte Reinigung tatsächlich stattgefunden hat.
Hausmeister und Facility Management: Beim Check-in im Wartungsraum oder beim Anlagencheck ist die Anwesenheitsliste die Brücke zwischen Auftrag und Nachweis. Sie zeigt dem Property Manager, dass die Wartung nicht nur abgerechnet, sondern tatsächlich vor Ort ausgeführt wurde — mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift der Hausmeister-Kraft.
Pflege und stationäre Einrichtungen: In Pflegeheimen dokumentiert die Anwesenheitsliste die Pflegekraft pro Wohnbereich oder sogar pro Bewohner-Zimmer. Das ist relevant für die MDK-Prüfung und für die Abrechnung gegenüber den Kostenträgern. Eine Liste pro Schicht und Wohnbereich ist hier der Standard — digital lässt sich zusätzlich die Dauer pro Bewohner erfassen.
Digital mit LiteLog — QR-Anwesenheitsliste in Echtzeit
LiteLog ersetzt die Papier-Anwesenheitsliste durch eine mobile App und einen QR-Code am Objekt, im Schulungsraum oder im Wohnbereich. Die Mitarbeiterin oder der Schulungs-Teilnehmer scannt den Code beim Eintreffen — das System erfasst Zeitpunkt, Ort und Identität automatisch. Kein handschriftliches Ausfüllen, kein verlorenes Blatt, keine nachträgliche Manipulation.
Pro Schicht oder Veranstaltung entsteht automatisch eine vollständige Anwesenheitsliste. In der Live-Übersicht sehen Schichtleiter und Property Manager auf einen Blick, wer aktuell vor Ort ist und wer nicht — bei Nichtanwesenheit verschickt das System auf Wunsch eine automatische Alarmierung an die Einsatzzentrale oder die Notfallnummer.
Die Liste lässt sich jederzeit als PDF exportieren — für Auftraggeber, MDK-Prüfung, Behörden oder die eigene Buchhaltung. Jede Änderung in den Daten hinterlässt einen Audit-Log-Eintrag, sodass die digitale Anwesenheitsliste vor Manipulation geschützt ist und auch im Streitfall belastbar bleibt.
Alles, was Sie zu Anwesenheitsliste, Vorlage und digitaler Erfassung wissen müssen
Häufige Fragen zur Anwesenheitsliste
Ist eine Anwesenheitsliste gesetzlich vorgeschrieben?
Eine allgemeine Pflicht zur Anwesenheitsliste gibt es im deutschen Arbeitsrecht nicht — verpflichtend ist nach § 17 MiLoG die Aufzeichnung der Arbeitszeit (Stundenzettel) für Minijobber und Beschäftigte in Branchen nach § 2a SchwarzArbG. Eine Anwesenheitsliste wird aber sehr häufig bei Pflichtschulungen (z. B. Arbeitsschutz, Brandschutz, Hygiene), bei Mitarbeiterversammlungen und im Pflege- oder Sicherheitsbetrieb geführt, weil sie als Nachweis gegenüber Behörden, Auftraggebern oder Versicherungen dient.
Was muss eine Anwesenheitsliste enthalten?
Mindestens: Name der teilnehmenden Person, Datum und Unterschriftsfeld. Empfohlen sind zusätzlich Anfangs- und Endzeit, Funktion oder Rolle sowie das Schulungsthema beziehungsweise die Schichtbezeichnung. Bei Schulungen mit behördlichem Bezug (Arbeitsschutz, Hygiene, Sachkunde) gehören zusätzlich Veranstalter, Ort und Schulungsleiter auf die Liste.
Wie unterscheidet sich Anwesenheitsliste von Stundenzettel?
Die Anwesenheitsliste dokumentiert nur, wer wann anwesend war — typischerweise mit Unterschrift. Der Stundenzettel dokumentiert nach § 17 MiLoG zusätzlich Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit pro Tag. Anwesenheitsliste = wer war da, Stundenzettel = wer wie lange. In vielen Betrieben werden beide parallel geführt; digital lassen sie sich automatisch koppeln.
Wie lange muss man Anwesenheitslisten aufbewahren?
Die Aufbewahrungsfrist hängt vom Zweck der Liste ab: Anwesenheitslisten zu MiLoG-Arbeitszeitdokumenten müssen mindestens 2 Jahre aufbewahrt werden (§ 17 Abs. 2 MiLoG). Bei steuerlich relevanten Unterlagen — etwa Schulungsnachweisen, die als Betriebsausgabe abgesetzt werden — gelten die handelsrechtlichen 6 beziehungsweise 10 Jahre nach § 147 AO. Im Pflege- und Gesundheitsbereich sind oft längere Fristen über die Pflegedokumentation einschlägig.
Ist eine Excel-Anwesenheitsliste genauso gültig wie Papier?
Ja, das deutsche Recht schreibt für die meisten Anwesenheitslisten keine bestimmte Form vor — entscheidend ist die Nachvollziehbarkeit. Eine Excel-Liste ist genauso zulässig wie eine Papierliste, hat aber eine Schwäche: Jeder mit Zugriff kann die Datei nachträglich verändern, ohne dass dies sichtbar wäre. Im Streitfall reduziert das den Beweiswert. Sicherer sind digitale Systeme mit Audit-Log oder ein PDF-Export der Liste mit Zeitstempel.
Welche Vorteile hat eine digitale Anwesenheitsliste mit QR-Code?
Vier Vorteile: (1) Manipulationssicher — jede Änderung steht im Audit-Log. (2) Echtzeit-Übersicht — der Schichtleiter sieht live, wer vor Ort ist. (3) Automatische Alarmierung bei Nichtanwesenheit. (4) Ein-Klick-Export als PDF für Auftraggeber, MDK oder Behörden. Statt am Monatsende Listen abzutippen, hat man jederzeit eine fertige, belastbare Anwesenheitsliste pro Schicht oder Veranstaltung.