Kosten

Was kostet ein Wächterkontrollsystem?

Zwei Preismodelle stehen zur Wahl: Hardware kaufen oder App mieten. Ein Hardware-System kostet beim Start 1.500 bis 4.000 Euro je Wachgebiet, dazu Software und Wartung. LiteLog kostet ab 79 € im Monat, ohne Gerät, ohne Einrichtungsgebühr, 14 Tage kostenlos.

  • Datensammler 500–1.500 € je Gerät
  • App ab 79 € im Monat
  • Rechenbeispiel über 3 Jahre
  • Checkliste für Angebote
Was kostet ein Wächterkontrollsystem?

Zwei Preismodelle: kaufen oder mieten

Hardware-Systeme bestehen aus Datensammlern (Lesestiften oder Handterminals), Kontrollpunkt-Chips und einer PC-Software zum Auslesen. Ein Datensammler kostet je nach Hersteller 500 bis 1.500 Euro, die Erstausstattung für ein Wachgebiet mit zehn Kontrollpunkten liegt typischerweise bei 1.500 bis 4.000 Euro. Die Software wird meist als Jahreslizenz je PC berechnet, Wartung und Ersatzgeräte kommen hinzu.

App-Systeme laufen auf den Smartphones, die das Team ohnehin hat. Abgerechnet wird monatlich oder jährlich, marktüblich sind 29 bis 150 Euro im Monat je nach Anbieter und Stufe. Bei LiteLog beginnt die Stufe Basis bei 79 € im Monat oder 790 € im Jahr, Berichte, Alarme, Kundenzugang und Updates sind enthalten. Kontrollpunkte sind NFC-Chips oder QR-Codes, die Sie im LiteLog-Shop oder im Handel für wenige Euro bekommen.

Rechenbeispiel: ein Objekt mit zehn Kontrollpunkten über drei Jahre

Die Spannen für Hardware sind Marktwerte verschiedener Hersteller, die App-Spalte rechnet mit der LiteLog-Stufe Basis bei jährlicher Zahlung.

| Kostenpunkt | Hardware-WKS | LiteLog (Stufe Basis) |
|---|---|---|
| Anschaffung Geräte | 1.500–4.000 € | 0 € |
| Kontrollpunkte (10 Stück) | 50–200 € | 20–50 € |
| Lizenz über 3 Jahre | 600–1.500 € (PC-Software) | 2.370 € |
| Wartung und Reparatur | 600–1.800 € | enthalten |
| Ersatzgerät (1 Stück) | 300–800 € | nicht nötig |
| Summe 3 Jahre | 3.050–8.300 € | rund 2.405 € |

Der Unterschied wächst mit jedem weiteren Objekt: Beim Hardware-System braucht jedes Wachgebiet eigene Geräte, bei der App kommen nur Chips und gegebenenfalls eine höhere Stufe dazu. Welche Stufe zu wie vielen Mitarbeitern passt, steht auf der Preisseite.

Versteckte Kosten klassischer Systeme

Hardware wirkt günstiger, weil keine Monatsgebühr anfällt. Im Betrieb kommen vier Posten dazu, die selten im ersten Angebot stehen.

Geräteersatz

Handterminals werden bei Regen, Kälte und Stößen getragen. Ausfallraten von 10 bis 20 Prozent im Jahr sind üblich, ein Ersatzgerät kostet 300 bis 800 Euro.

Software-Lizenzen

Zum Auslesen der Rundgänge braucht es meist eine Desktop-Software, je PC-Installation 200 bis 500 Euro im Jahr.

Manuelles Auslesen

Die Daten müssen per Dockingstation oder Kabel übertragen werden, 15 bis 30 Minuten je Gerät und Tag. Bei 25 Euro Stundensatz sind das rund 3.000 Euro Arbeitszeit im Jahr.

Berichte von Hand

Hardware-Systeme exportieren Zeitstempellisten. Ein kundenfertiger Bericht mit Fotos und fehlenden Punkten entsteht erst durch Nacharbeit im Büro.

Wann sich der Umstieg rechnet

Für ein Sicherheitsunternehmen mit fünf Objekten und dreißig Mitarbeitern entfallen beim Wechsel auf eine App jährlich etwa 1.000 bis 3.000 Euro Wartung, rund 3.000 Euro für das manuelle Auslesen, rund 3.000 Euro für die Berichterstellung und 500 bis 1.500 Euro für Ersatzgeräte. Dem stehen App-Kosten von etwa 1.700 bis 4.700 Euro im Jahr gegenüber, je nach Stufe. In der Praxis amortisiert sich der Umstieg innerhalb von drei bis sechs Monaten.

Hinzu kommt ein Posten, der sich schwer in Euro fassen lässt: Der Nachweis geht automatisch als PDF an den Auftraggeber, bevor er nachfragt. Wie das funktioniert, zeigt die Hauptseite zum Wächterkontrollsystem.

Checkliste für den Angebotsvergleich

Nicht jeder Anbieter legt seine Preise gleich offen. Diese sechs Punkte sollten im Angebot stehen.

Abrechnungseinheit

Je Nutzer, je Gerät, je Objekt oder je Stufe? Bei LiteLog je Stufe mit enthaltener Nutzerzahl.

Enthaltene Funktionen

Sind Berichte, Alarme, Kundenzugang, Fotos und Meldungen enthalten oder Zusatzmodule?

Laufzeit

Monatlich kündbar oder Jahresvertrag? LiteLog bietet beides, jährlich mit zwei Monaten Nachlass.

Hardware-Bindung

Müssen Chips oder Geräte beim Anbieter gekauft werden, oder funktionieren handelsübliche NFC-Chips?

Datenexport

Lassen sich Rundgänge, Meldungen und Berichte bei einem Wechsel vollständig exportieren?

Support und Hosting

Ist Support enthalten, wo stehen die Server, gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Was Sicherheitsunternehmen vor dem Kauf eines Wächterkontrollsystems wissen wollen.

Häufige Fragen zu den Kosten

Ein Hardware-System kostet beim Start 1.500 bis 4.000 Euro je Wachgebiet plus Software und Wartung von mehreren hundert Euro im Jahr. Ein App-System wie LiteLog kostet ab 79 € im Monat ohne Anschaffung; über drei Jahre liegt die Stufe Basis bei rund 2.370 € für beliebig viele Objekte innerhalb der enthaltenen Nutzerzahl.

Handelsübliche NFC-Chips kosten im Mehrfachpack unter einem Euro je Stück, On-Metal-Chips für Tore und Schaltschränke rund 1,70 Euro je Stück im 50er-Paket. QR-Codes drucken Sie selbst, sie kosten nur das Laminat.

Bei LiteLog nicht. Objekte, Kontrollpunkte und Kontrollgänge legen Sie selbst im Portal an, Kontrollpunkte auch aus einer Raumliste oder einem PDF mit Hilfe der KI. Der Test läuft 14 Tage ohne Kreditkarte.

Ja, wenn der Auftraggeber einen Nachweis verlangt oder ein Schadensfall belegt werden muss. Ein einziger belegter Rundgang kann eine Haftungsfrage entscheiden. Bei einem Objekt ist die App-Variante deutlich günstiger als ein Hardware-Kauf.

Die Geräte selbst nicht, die Kontrollpunkte oft schon: Vorhandene NFC-Chips lassen sich in LiteLog neu beschreiben und weiterverwenden, sofern sie beschreibbar sind.

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