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Pilotprojekt mit der Autobahn GmbH an drei Rastanlagen der A3

Pilotprojekt · laufende ErprobungStand: 3. November 2026

LiteLog erprobt mit der Autobahn GmbH die digitale Dokumentation von Reinigungsleistungen an drei Rastanlagen der A3 im Rheinland. Seit dem 2. Oktober 2026 belegt das Reinigungsteam jeden Reinigungsgang in der App statt auf Stempelkarten. Eine Entscheidung über eine weiterführende Zusammenarbeit steht noch aus.

Ausgangssituation und Ziele des Pilotprojekts

An der A3 im Rheinland reinigt eine Reinigungsfirma die Rastanlagen Sülztal, Logebach West und Logebach Ost. Alle drei sind PWC-Anlagen: Parkplätze mit WC-Gebäude, ohne Tankstelle und ohne Restaurant.

Das Leistungsverzeichnis gibt feste Zeiträume vor. Werktags wird morgens und abends gereinigt, am Wochenende und an Feiertagen auch mittags. Zwischen zwei Reinigungsgängen muss ein bestimmter Abstand liegen.

Bisher war die Stempelkarte der Nachweis. Ob Zeiträume und Abstände eingehalten wurden, ließ sich daraus nur mühsam ablesen. Hinweise auf Mängel kamen per Anruf oder auf Zetteln.

Beteiligt sind vier Seiten: die Autobahn GmbH mit der Autobahnmeisterei als Betreiber der Anlagen, die Reinigungsfirma mit ihrer Objektleitung, die Reinigungskräfte vor Ort und LiteLog als Anbieter der App.

Der Pilot soll drei Fragen klären. Wird in den vorgegebenen Zeiträumen und Abständen gereinigt? Dauert jeder Reinigungsgang lange genug? Kommen Mängel schnell und sicher bei den Zuständigen an? Ergebnisse dazu gibt es erst nach Abschluss des Pilots.

So wird die Reinigung vor Ort dokumentiert

Das Team kommt an der Anlage an. Die App erkennt per GPS, dass es auf dem Gelände ist. Ein Scan am NFC-Chip bestätigt den Beginn der Arbeitszeit.

Nach dem Putzen scannt die Reinigungskraft den Aufgaben-Chip am Technikraum. Dann hakt sie den Reinigungsgang für die ganze Anlage ab: je Raum die erledigten Punkte und ein Pflichtfoto. Im Technikraum fragt die Liste, ob Seife und Papier aufgefüllt sind.

Diese Liste ist für die Autobahn GmbH, die Reinigungsfirma und die Reinigungskraft dieselbe. So muss niemand rätseln, was zum Auftrag gehört.

An Rastanlagen ist der Empfang nicht überall gut. Die App speichert Scans, Einträge und Fotos deshalb auch ohne Netz und überträgt sie, sobald wieder Empfang da ist. Wie zuverlässig das im Alltag klappt, ist Teil des Pilots.

Zeitfenster und Reinigungsnachweise

Die Objektleitung hinterlegt die Ausführungszeiträume aus dem Leistungsverzeichnis am Objekt. Werktags sind das 6 bis 10 Uhr und 17 bis 21 Uhr, dazwischen liegen 8 bis 10 Stunden.

Am Wochenende und an Feiertagen kommt 12 bis 14 Uhr dazu. Dann liegen 4 bis 6 Stunden zwischen den Gängen.

Startet jemand außerhalb dieser Zeiten, fragt die App nach dem Grund. Die Arbeitszeit wird trotzdem vollständig erfasst.

Für jeden Reinigungsgang legt die Objektleitung außerdem eine Mindestdauer je Anlage fest. Endet die Zeit früher, meldet LiteLog das der Objektleitung. Niemand wird dadurch am Gehen gehindert.

Jeder Eintrag zeigt Anlage, Beginn, Ende und Dauer des Reinigungsgangs, dazu die abgehakten Punkte und die Fotos. Das ist der Nachweis der erbrachten Leistung.

Fotodokumentation und Meldung von Mängeln

Fällt der Reinigungskraft etwas auf, meldet sie es direkt in der App. Zum Beispiel brennt morgens um sechs kein Licht am Gebäude. Oder an der Außenwand ist ein neues Graffiti.

Sie macht ein Foto und schreibt kurz dazu, was los ist. Die Meldung geht mit Foto an die Autobahnmeisterei und an die Objektleitung. Zettel und Anrufe braucht es dafür nicht mehr.

Mit jeder Meldung ist festgehalten, an welcher Anlage und wann der Mangel aufgefallen ist.

Einblick für Auftraggeber und Objektleitung

Die Objektleitung der Reinigungsfirma sieht im Portal alle Reinigungsgänge der drei Anlagen. Sie erkennt, wann gereinigt wurde, wie lange und mit welchen Fotos. Abweichungen von Zeitraum oder Mindestdauer fallen so sofort auf.

Die Autobahnmeisterei hat einen eigenen Zugang, im Pilot auf dem Tablet. Sie sieht denselben Nachweis wie die Reinigungsfirma, aber nur für die Anlagen ihres Auftrags.

Stempelkarten einsammeln und Fotos einzeln nachfragen entfällt damit für beide Seiten.

Aktueller Stand und nächste Schritte

Seit dem 2. Oktober 2026 arbeitet das Team an allen drei Anlagen mit LiteLog. Eingerichtet sind die Anmeldung per GPS und NFC, die Ausführungszeiträume, die Mindestdauer, die Liste mit Pflichtfoto und die Mängelmeldung.

Jetzt zählt der Alltag. Bewertet werden die Vollständigkeit der Einträge, die Einhaltung der Zeitvorgaben, die Bedienbarkeit vor Ort und der Nutzen der Nachweise für Autobahnmeisterei und Objektleitung.

Eine Entscheidung über eine weiterführende Zusammenarbeit steht noch aus. Nach Abschluss des Pilots ergänzen wir hier die bestätigten Ergebnisse.

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